Ein möglicher Lösungsansatz: „Co-Kreatives Lernen“

Lern- und Changeprozesse sind insbesondere dann erfolgreich, wenn sie den Entwicklungsbedarf der Mitarbeitenden und Teams treffen und ihnen erfahrbar einen konkreten Nutzen in ihrem Arbeitsalltag bieten. Erfahren die Teilnehmenden in diesem Prozess eine Unterstützung, die sie auch zu einer Reflektion ihres Tun animiert, sind sie auch bereit, ihre Einstellungen und ihr Verhalten zu verändern.

Ziel: Effektives Lernen, nachhaltige Veränderung

Um diese Ziele zu erreichen, habe ich das Konzept des „Co-kreatives Lernens“ entwickelt. Dieses zielt darauf ab, dass die Mitarbeitenden und Teams ihr Verhalten nachhaltig verändern und bei ihnen die im Alltag benötigte Verhaltenssicherheit entsteht. Das Konzept basiert u.a. auf folgenden Elementen:

  • Das Lernen ist verbunden mit einem konkreten Arbeitsprojekt und somit sinnstiftend.
  • Die Teilnehmenden gestalten Inhalt und Zeit eigenständig.
  • In einem klar definierten Rahmen coachen sich die Teilnehmenden über einen Zeitraum von z. B. 3 Monaten untereinander: Dabei werden sie vom Trainer professionell begleitet.

Ein modernes, flexibles Lern- & Trainingskonzept

Ausgangspunkt des gemeinsamen Lernens sind Themen bzw. Fragestellungen, die die Teilnehmenden real bewegen. Nach einer entsprechenden, ehrlichen Bestandsaufnahme wählt jeder Teilnehmende, jedes Team ein eigenes Thema, das ihn aufgrund der Erfahrungen im Praxisprojekt und der Feedbacks weiter entwickelt. Daraus erwächst ein hohes Engagement und Freude durch Erfolgserlebnisse, die regelmäßig miteinander geteilt werden.

Der methodisch-didaktische Rahmen für dieses gemeinsame Lernen, bei dem sich die Teilnehmenden wechselseitig inspirieren, kann sich zum Beispiel wie folgt gestalten:

Co-kreatives Lernen: mögliches Design

Führungskräfte & Teams mit System entwickeln

Das konkrete Design des Projekts wird jeweils im Dialog mit dem Auftraggeber bestimmt – u.a. abhängig von den Lerninhalten und -zielen, den Teilnehmenden sowie der Struktur und Kultur des Unternehmen.

Mögliche Zusammensetzung der Lerngruppe:

  • Teilnehmende aus einem Kompetenzfeld (z. B. Vertrieb, HR/Personalentwicklung) oder personenbezogen (z. B. erfahrene/junge Führungskräfte, Projektmanager)
  • crossfunktionale/schnittstellenbezogene Teilnehmergruppe über verschiedene Kompetenzfelder (z. B. entlang der Prozesskette des Unternehmens)

Mögliche inhaltliche Varianten mit definierter Zielgruppe oder offen für alle:

  • thematisch keine Vorgabe, jede(r) arbeitet mit einem eigenen Anliegen.
  • ein gemeinsames Thema (z. B. agiles Projektmanagement, Prozessoptimierung, wertschätzende Zusammenarbeit, Führungskultur, Selbst- und Stressmanagement, Digitalisierung, Boxenstopp für erfahrene Führungskräfte, Konfliktmanagement, Kritikgespräche auf Augenhöhe, …)

Nutzen des Co-kreativen Lernens:

  • fördert soziales Lernen, insbesondere die kollegiale Zusammenarbeit und damit die Werte von gegenseitiger Unterstützung, Wertschätzung und Akzeptanz von Unterschiedlichkeit
  • relativ geringer Zeitaufwand im Verhältnis zur Wirksamkeit durch 70-20-10-Lernen
  • eine agile Lern- und Arbeitskultur wird (weiter-)entwickelt
  • es werden konkrete Projekte realisiert, die dem Unternehmen einen Mehrwert bringen.
  • Inhalt und Form des Lernens wirken in die Organisation hinein und leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur

Wünschen Sie weitere Infos über das Lern- & Trainingskonzept „Co-kreatives Lernen“? Wenn ja, dann senden Sie mir bitte entweder eine Mail oder rufen Sie mich an (Tel. 08847/761 99 34).